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Berlin ist nicht nur die größte Stadt in Deutschland, sie ist auch zugleich Hauptstadt und Regierungssitz und ein idealer Ort für den Dialog der Kulturen: Fast eine halbe Million Menschen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit aus 195 Staaten wohnen in Berlin, schaffen eine große Pluralität an Kulturen und prägen den weltoffenen Charakter der Stadt. In Brandenburg sind wichtige Weichen auf dem Weg zu einem Wirtschaftsstandort mit Perspektiven gestellt worden: Während traditionell ansässige Branchen wie die Metallindustrie, Luftfahrttechnik und Raumfahrtindustrie, Automotive/Automobilindustrie, Ernährungsindustrie, Chemie, Optik, Film und Holzwirtschaft im Kern erhalten werden konnten, haben innovative Wirtschaftszweige und Technologien wie Umwelttechnik, Biotechnologie und Medien-, Informations- und Kommunikationstechnologie ihren Platz in Brandenburg gefunden. In keiner anderen Region Europas konzentrieren sich Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung so wie in Berlin und Brandenburg: Rund 250 Forschungseinrichtungen, darunter 21 Institute der „Leibniz-Gemeinschaft“, neun Fraunhofer- Institute, drei Helmholtz-Zentren und acht Max-Planck-Institute, haben ihren Sitz in der Metropolregion. Heute macht die Region besonders durch Spitzenleistungen in den Bereichen Life Sciences, Verkehrstechnik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Softwaretechnik, Mikrosystem- und Lasertechnik auf sich aufmerksam. Das Regionale Zentrum Berlin / Brandenburg vermittelt das Leistungsspektrum der GIZ in den beiden Bundesländern und bietet ein breites Leistungsangebot für die internationale Positionierung ihrer Politik- und Geschäftsfelder an.
Mehrere hundert Fach- und Führungskräfte aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa kommen jedes Jahr nach Berlin und Brandenburg, um fachtheoretische und fachpraktischen Weiterbildungen zu durchlaufen oder um an Managementtrainings, Betriebsbesuchen und Dialogveranstaltungen teilzunehmen. Fragen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, Klimawandel, Krankenhausmanagement, Regionaler Wirtschaftsförderung sowie Wasserver- und -entsorgung werden dabei gegenwärtig besonders nachgefragt.
Das Ausreisezentrum bereitet Teilnehmer/innen von International Leadership Tainings nach einem Jahr Weiterbildung in Deutschland auf ihre Heimreise vor. Internationale Managementkompetenz, Vorbereitung auf die Umsetzung von praxisorientierten Transferprojekten sowie auf ihre künftige Rolle als Multiplikator stehen dabei im Vordergrund.
Ehrenamtliche unterstützen die Arbeit des Regionalen Zentrums vor Ort. Sie organisieren Begegnungen, Sport- und Kulturveranstaltungen oder Exkursionen. Damit unterstützen sie den Dialog zwischen ausländischen Fachkräften und interessierten Deutschen und tragen so maßgeblich zum Erwerb von Handlungskompetenz in einem fremden Kulturkreis bei.
Die regionale Vernetzung mit Unternehmen und Verbänden aus Berlin und Brandenburg sichert den Praxisbezug der Weiterbildungen, die die ausländischen Fach- und Führungskräfte in der Region durchlaufen. Die Arbeit des Regionalen Zentrum Berlins wird zusätzlich durch den Wirtschaftskreis der Carl Duisberg Gesellschaft unterstützt.