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Praxisbeispiel

Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP)

Seine ersten Berufserfahrungen sammelte Uwe Boßler im US-Kongress. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP), das jungen Deutschen ermöglicht, ein Jahr in den USA zu verbringen und Amerikanern einen ebenso langen Aufenthalt in Deutschland, arbeitete er zwei Monate im Abgeordnetenbüro von Brian Baird. Für ihn erledigte er administrative und inhaltliche Aufgaben.
"Die Zeit in Washington war für mich sehr spannend und lehrreich", erinnert sich Uwe Boßler. "Man bekommt noch eine weitere Perspektive auf die amerikanische Gesellschaft."
Damit bestätigt er die Zielsetzung des Austauschprogramms: Es soll jungen Generationen in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, beruhend auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen, nahe bringen.

Nach dieser positiven Erfahrung wollte sich der junge PPP-Stipendiat nicht direkt wieder auf heimisches Terrain begeben. Er nahm daher eine Stelle als Industriemechaniker in Tacoma an und beschäftigte sich nunmehr drei Monate mit der Instandhaltung von Schienengüterfahrzeugen. Die Zeit in den USA hat Uwe Boßler sehr bereichert: neben den neu erworbenen Sprach- und Kulturkenntnissen konnte er persönlich profitieren: "Der Aufenthalt hatte großen Einfluss auf meine Lebenseinstellungen, wie zum Beispiel das Wissen darum, dass alles erreichbar ist."

Zurückgekehrt nach Deutschland ist er beruflich nach wie vor mit den USA verbunden, da er für das amerikanische Unternehmen Procter and Gamble arbeitet. Als Vorsitzender des in 2005 gegründeten PPP-Alumni-Vereins engagiert er sich darüber hinaus ehrenamtlich für ein Programm, das ihm in der Vergangenheit viele neue Möglichkeiten eröffnet hat und auch zukünftig den deutsch-amerikanischen Dialog aktiv gestaltet.

Im Mai 2009 feierte das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP), eines der erfolgreichen Austauschprogramme InWEnts, seinen 25. Geburtstag.


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