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Beiträge aus der Rubrik Fakten + Tendenzen
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 8-9/2003
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[ KfW-Jahresbericht: Geringere Zusagen ]
Die Zusagen der KfW für Entwicklungsländer sind in 2002 um gut 15 Prozent auf 1111 Millionen Euro gesunken. Das geht aus dem KfW-Jahresbericht 2002 hervor, der am 16. Juni in Frankfurt vorgestellt wurde. Während die Zusagen aus BMZ-Mitteln nur leicht zurückgingen, schrumpften die Marktmittel im Rahmen der Verbund- und Mischfinanzierung gegenüber dem Vorjahr um fast 50 Prozent auf 140 Millionen Euro. Dagegen konnte die in die KfW integrierte Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) ihre Zusagen um gut 12 Prozent auf 464 Millionen Euro erhöhen.
Thema des diesjährigen Jahresberichts ist die Förderung erneuerbarer Energien in den Partnerländern. KfW-Vorstandsmitglied Wolfgang Kroh sagte, erneuerbaren Energien komme eine immer wichtigere Rolle zu, weil durch sie Wirtschaftswachstum und Klimaschutz in Einklang zu bringen seien. Laut Jahresbericht sind in den vergangenen fünf Jahren 58 Prozent der Zusagen von KfW und DEG im Energiebereich auf die Förderung erneuerbarer Energien entfallen.
DEG-Geschäftsführer Winfried Polte berichtete, in 2002 seien die Entwicklungswirkungen der DEG-Projekte erstmals in einer umfassenden Gesamtschau bewertet worden. Die Prüfung habe ergeben, dass allein durch die im vergangenen Jahr zugesagten Mittel 100 000 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen worden seien. Die DEG-Evaluierungen sollen vorerst nur für den internen Gebrauch erstellt und nicht veröffentlicht werden. Man wolle zunächst Erfahrungen mit dem neuen Instrument sammeln, sagte Polte. (ell)
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