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 8-9/2003
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[ GTZ-Jahresbericht: Einnahmen gestiegen ]
Nach einem Rückgang in 2001 sind die Einnahmen der GTZ aus dem BMZ-Etat im vergangenen Jahr wieder gestiegen: von gut 706 Millionen auf 743 Millionen Euro. Der Zuwachs geht vor allem auf Mittel aus dem Aktionsprogramm 2015 und dem Sofortprogramm gegen Terrorismus zurück, erläuterte GTZ-Geschäftsführer Wolfgang Schmitt bei der Vorstellung des GTZ-Jahresberichts 2002 am 11. Juni in Frankfurt. Immer wichtiger für den gemeinnützigen Bereich der GTZ werden Aufträge anderer Bundesministerien. Die Einnahmen in diesem Geschäftsbereich stiegen in 2002 um gut 38 Prozent auf 54,4 Millionen Euro, der Eingang neuer Aufträge verdoppelte sich sogar gegenüber dem Vorjahr auf über 68 Millionen Euro, wobei der größte Teil davon auf zwei große Aufträge von Bundesfinanz- und Bundesinnenministerium entfällt. Dagegen gingen die neuen Aufträge aus dem BMZ-Titel für Technische Zusammenarbeit um über 14 Prozent zurück. Die Einnahmen der GTZ International Services (früher Drittgeschäft) stiegen von knapp 98 Millionen auf über 106 Millionen Euro; der Auftragseingang in diesem Bereich stieg deutlich um 44 Prozent auf über 170 Millionen Euro.
GTZ-Geschäftsführer Bernd Eisenblätter sagte, der Sicherheitssektor gewinne zunehmend an Bedeutung als Geschäftsfeld der GTZ. Das sei insofern bedauerlich, weil darin deutlich werde, dass die Sicherheitslage in vielen Partnerländern sich verschlechtere. Als weitere wichtige Entwicklungen im vergangenen Geschäftsjahr nannte Eisenblätter die Erprobung eines neuen Evaluierungsverfahrens und die Einführung eines neuen Auftragsverfahrens vom BMZ, das der GTZ wesentlich mehr Spielraum bei der Verwendung von Projektmitteln lasse. (ell)
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