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 04/2004
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Gespannte Lage in Ostkongo
Die Deutsche Welthungerhilfe warnt vor einem erneuten Ausbruch der Kämpfe in der ostkongolesischen Provinz Ituri. Die Situation sei extrem gespannt, sagte Welthungerhilfe-Projektleiter Marcus Sack Ende Februar in der Provinzhauptstadt Bunia. In Ituri haben bewaffnete Scharmützel zwischen den Volksgruppen der Hema und der Lendu seit Jahresbeginn wieder zugenommen. Auch Soldaten der UN-Eingreiftruppe MONUC wurden angegriffen. Laut Welthungerhilfe mangelt es der UN-Truppe an Glaubwürdigkeit, weil sie in Bunia das Tragen von Waffen nicht unterbindet, obwohl sie mit einem robusten Mandat ausgestattet ist. 90 Prozent der Bevölkerung Ituris leben ohnehin in Gebieten, die nicht von MONUC kontrolliert werden. (ell)
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