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Beiträge aus dem
Schwerpunkt
Arbeit an der Entwicklung von Impfstoffen
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Drogenkonsum forciert Anstieg der HIV-Infektionen
Große Verkaufserfolge, wenig Aufklärung
Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria
Die Bekämpfung von HIV/AIDS der deutsche Beitrag

02/2003 |
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Immun gegen AIDS?
Arbeit an der Entwicklung von Impfstoffen
In mehreren Ländern der Welt wurden Gruppen von Menschen entdeckt, die gegen HIV/AIDS immun sind und trotz vielfacher Exposition nicht infiziert werden. Ein Beispiel ist eine Gruppe von etwa 60 Prostituierten in Kenia. Das ist seit fast zwei Jahrzehnten bekannt. Aber erst im vorigen Jahr gelang es einer Forschergruppe um David Ho von der Rockefeller University in New York, den dieser Reaktion zugrunde liegenden Abwehrstoff genauer zu beschreiben. Es handelt sich um bestimmte Proteine, die als Alfa-Defensine bezeichnet werden. Eine weitere Gruppe von natürlichen Abwehrstoffen sind die Beta-Chemokine, deren Wirksamkeit mit einem Defekt im sogenannten CCR5-Gen zusammenhängen. Dieser Defekt kommt in Nordeuropa häufiger vor als anderswo in der Welt dies könnte der Grund sein, warum dort die Krankheit seltener auftritt.
Zur Zeit arbeiten mehrere Forschergruppen an Impfstoffen. Der amerikanische Pharma-Konzern Schering-Plough begann 2001 mit der Erprobung eines Stoffes namens SCH-C. Ein anderer US-Konzern, Progenics, und die Firma Hoffmann-LaRoche sind dabei, ein weiteres Medikament zu entwickeln. Die 1996 gegründete Internationale Impfstoff-Initiative (IAVI), die u. a. von Bill Gates, der Rockefeller Foundation und der Weltbank finanziert wird, arbeitet an mehreren unterschiedlichen Impfstoffen; die ersten Freiwilligen wurden bereits in Großbritannien und Kenia getestet.
Zurückgeworfen werden die Hoffnungen dadurch, dass durch Mutationen neue, gefährlichere Variationen des HI-Virus entstehen. Entsprechende Befunde wurde u. a. 2001 durch Julio Montaner von der University of British Columbia (Kanada) veröffentlicht.
Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS)
20, avenue Appia, CH-1211 Geneva 27, Tel.: 0041-22/791-3666
Fax: 0041-22/791-4187, E-Mail: unaids@unaids.org
Internet: http://www.unaids.org oder http://www.who.ch
International AIDS Society (IAS)
IAS Permanent Secretariat, P. O. Box 5619, S-114 86 Stockholm, Sweden Tel.: 0046-8/459.66.21,
Fax: 0046-8/662.60.95, E-Mail: secretariat@ias.se
Internet: http://www.ias.se
AIDS Vaccine Advocacy Coalition (AVAC)
AVAC veröffentlicht u. a. Berichte über den aktuellen Stand der Impfstoffentwicklung
sowie das HIV Vaccine Handbook.
AVAC, 1701 K Street NW, Washington, DC 2006-1519, USA
Tel. 001-202/387.55.17, Fax 001-202/986.13.45
Internet: http://www.avac.org
International AIDS Vaccine Initiative (IAVI)
Die IAVI, eine wissenschaftliche Organisation und UNAIDS Collaborating Centre, wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, einen Impfstoff gegen HIV zu entwickeln und zugänglich zu machen.
Die IAVI wurde von Rockefeller, Sloan, Starr, Gates, der britischen Regierung und der Weltbank gegründet. Vierteljährlich erscheint der Newsletter IAVI Report.
IAVI, 810 110 William Street, New York, NY 10038-3901, USA.
Tel. 001-212/847.11.11 Fax 001-212/847.11.12, E-Mail: info@iavi.org,
Internet: http://www.IAVI.org
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