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Beiträge aus der Rubrik
Bücher und Medien
So stirbt man in Afrika an AIDS
Woher Hunger und Elend kommen für jugendliche Leser erklärt
AIDS-Bekämpfung: Die afrikanische Perspektive einnehmen
Zur Durchführbarkeit einer Devisentransaktionssteuer
Stärkung von Friedensallianzen

02/2003 |
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So stirbt man in Afrika an AIDS
Reimer Gronemeyer: So stirbt man in Afrika an AIDS. Warum westliche Gesundheitskonzepte im südlichen Afrika scheitern. Frankfurt/M., Brandes & Apsel 2002, 187 S., 15,90 E, ISBN 3-86099-756-4
Verheerend wirkt AIDS sich in Afrika aus, und der Kampf gegen die Epidemie macht alles nur noch schlimmer, weil dieser Kampf allein westlichen Konzepten folgt. Das ist die zentrale These von Reimer Gronemeyer, die er in seinem Buch wortgewaltig vertritt. AIDS konnte sich in Afrika deshalb so schnell ausbreiten, weil Kolonialismus und westliche Einflüsse zuvor die traditionellen afrikanischen Lebensverhältnisse zerstört haben. Und der vom Westen diktierte Kampf gegen AIDS vollendet dieses Unglück, weil auch er ignoriert, was Afrika selbst beitragen könnte. Gegen mehr ownership bei der AIDS-Bekämpfung ist gewiss nichts zu sagen. Doch bei Gronemeyer klingt das etwas zu stark nach dem alten soziologischen Stereotyp von der guten, alten Gemeinschaft, die von der verderbten Gesellschaft zestört wird. (ell)
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